Jugendarbeit im Nordfriesischen Verein e.V.

 

 

 

Die Ratten sind los auf dem Knivsberg

Zum fünften Mal Minderheiten-Kindermusical auf dem Jugendhof

(Roedekro/Knivsberg). Zum fünften Mal hatten der Jugendhof Knivsberg und der Nordfriesische Verein zu einer Kindermusical-Woche eingeladen. Wie in den vergangenen Jahren sollte es eine Begegnung von Kindern der deutschen Minderheit in Dänemark, dänischen Kindern aus Flensburg und Kindern der friesischen Volksgruppe sein. 35 Kinder folgten der Einladung. Mit 13 Kindern waren die Nordfriesen diesmal stärkste Gruppe. Eine Woche lang vom Morgen bis zum Abend studierten sie unter Leitung des Flensburger Musikpädagogen Wolfgang Nier eine Musical-Version des Märchens „Der Rattenfänger von Hameln" ein. Geschenkt hat Wolfgang Nier seinen jungen Darstellern nichts. Jedes Kind studierte zwei Rollen ein. Sicher gab es einigen Stress und vor der Aufführung vor Eltern, Geschwistern und Freunden kam dann auch das Lampenfieber ins Spiel. Aber für den erfahrenen Pädagogen Wolfgang Nier sind der Prozess bis zur Aufführung und das Zusammenwirken der Kinder wichtiger als die perfekte Aufführung. So wurde den Kindern trotz anstrengenden Rollenstudiums auch die Möglichkeit geboten, die vielen Freizeitangebote des Jugendhofes zu genießen und auch mal abzuschalten. Die beiden Aufführungen am letzten Tag verliefen allen Ängsten zum Trotz reibungslos und brachten den Kindern reichlichen und wohl verdienten Beifall. Das Märchenstück endete im Gegensatz zur Version der Brüder Grimm versöhnlich. Die entführten Kinder blieben eine Weile im Wald versteckt, um ihren Eltern Gelegenheit zu geben, über ihr Verhalten gegenüber dem um seinen Lohn betrogenen Rattenfänger, über Gleichgültigkeit und Arroganz gegenüber ihren Mitmenschen und die mangelnde Zuneigung gegenüber ihren Kindern nachzudenken.

 

 

 

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Friesenkinder werden an die friesische Sprache und Kultur herangeführt.

Zum vierten Mal friesische Jugendfreizeit „Sommercamp" des Nordfriesischen Vereins.

(Enge-Sande). Mit 53 Kindern im Alter zwischen acht und zwölf Jahren war die maximale Teilnehmerzahl an der Ferienwoche „ Sommercamp 2011" des Nordfriesischen Vereins fast schon überschritten. Das Programm ließ erneut keine Wünsche offen. Im Jugend- und Sportlerheim Enge wurde vormittags bis auf eine Ausnahme gespielt, gesungen, gebastelt und viel Friesisch geübt. Nachmittags waren, wie bei den Camps in den Vorjahren, Unternehmungen vorgesehen. Am Montag wurde das Camp mit einer Rallye durch den Langenberger Forst eröffnet. Mehrere kräftige Regenschauer konnten der Freude und Unternehmungslust der in Gruppen durch den Wald wandernden Kinder nichts anhaben. Die Heuherberge Hedwigsruh bot dann die Möglichkeit, sich zu erholen und zu trocknen wie auch nach Herzenslust im Stroh zu toben. Danach war Grillparty angesagt, zu der auch die Eltern eingeladen waren. Am Dienstag und Mittwoch fuhren die Gruppen zum Erlebnisfeld Mars Skipper-Hof mit Testen der Sinne und nach Friedrichsstadt mit Stadtführung und Tretbootfahrt auf den Grachten. Am Donnerstag stand eine Wattwanderung mit Birgit Andresen als kundige Führerin zur Hallig Oland auf dem Programm. Der allseits bekannte Bürgermeister und Halligpostboote Fiede Nissen kümmerte sich um die Kinder und verloste sogar eine Lorenfahrt. Am Abend nahm sie Kapitän Heinrich von Holdt auf seiner „MS Seeadler" auf und brachte die müden, aber glücklichen Kinder zurück nach Schlüttsiel, wo sie von ihren Eltern in Empfang genommen wurden. Auf Oland wurde die Zeit für das Einstudieren von Liedern und Texten in friesischer Sprache genutzt, die den Eltern und Verwandten bei der bestens besuchten Abschlussveranstaltung in der Sporthalle der Schule in Enge-Sande neben einer Fotopräsentation der ereignisreichen Woche präsentiert wurden. „In den wenigen Tagen haben die Kinder eine Menge Friesisch gelernt", konnte der Vorsitzende des Nordfriesischen Vereins, Heinrich Bahnsen erfreut feststellen. Er dankte allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen der schönen und erlebnisreichen Woche beigetragen haben, für ihr Engagement.

Gruppenfoto

friesische Texte werden in kleinen Gruppen gelesen

hier wird mit Frauke gebastelt

 

Aufbruch zur Rallye durch den Langenberger Forst

Abschluss der Rallye in der Heuherberge

Stadtführung in Friedrichstadt

 

auf zur Tretbootfahrt

Besuch des Mars-Skipper-Hofes in Kotzenbüll

Badespass im Freibad in Enge

Musik und friesische Lieder mit Astrid Karstensen

Wattwanderung nach Oland

Wir werden vom Bürgermeister Fiede Nissen auf Oland empfangen

zurück mit der Seeadler nach Schlütsiel

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Nordfriesischer Verein veranstaltete ein friesisches Brauchtumsseminar in Niebüll.

 

(Niebüll  kon)

Das friesische Brauchtumsseminar für Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren, das jedes Jahr vom Nordfriesischen Verein – dem Friesisch-Plattdeutschen Heimatverband - in der Adventszeit in der Niebüller Jugendherberge angeboten wird, erfreut sich stets großer Beliebtheit. Das Seminar wird aus Bundesmitteln über den Friesenrat gefördert. 30 Kinder nahmen in diesem Jahr daran teil, das war die absolute Höchstgrenze. Die Betreuerinnen Christl Ipsen (Wiedingharde), Kirsten Cornils (Föhr), Eike Paulsen (Amrum) und Dorit Godbersen (Langenhorn) hatten von Freitag bis Sonntag alle Hände voll zu tun, um den Kindern friesisches Brauchtum zu vermitteln. So lernten sie zum Beispiel Weihnachtslieder in friesischer Sprache kennen und bastelten rot-weiße Flechtherzen. Mit großem Eifer wurde der „Kinkenboom“ - der friesische Weihnachtsbaum - mit Buchsbaum, selbst gebackenen Keksen (dem Kinkentüch), Rosinenketten, Äpfeln und roten Wachskerzen geschmückt. Christl Ipsen: „Die Menschen früher an der Küste und auf den Inseln hatten keine Tannenbäume, die sie zu Weihnachten schmücken konnten; also bastelten sie ein Holzgestell und putzten es für das Fest heraus“. Die Kinder lernten auch Tondern mit seinem historischen Museum sowie dem Kunstmuseum und der Kirche kennen. Der Ausflug gefiel der zehnjährigen Elin besonders gut. Sophie, Jana und Moiken hatten viel Spaß an der Bastelei, während Rike, Jule und Syster begeistert waren von den friesischen Volkstänzen, die Christl Ipsen mit der Gruppe einstudierte. Die Kinder hörten bei Kerzenschein Geschichten in friesischer Sprache und ließen sich ihre selbst kreierten Kekse schmecken.

 

 

 

 

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Jugendfreizeit

"Trutz blanke Hans"

vom 17. bis 19. Februar 2012

in der Jugendherberge Niebüll

 

„Trutz blanke Hans“. Friesenkinder erleben die große Flut von 1962 nach.

 

(Niebüll  kon)

Mit 30 Kindern im Alter zwischen 8 und 13 Jahren war auch die erste Jugendfreizeit in diesem Jahr vom Nordfriesischen Verein in der Niebüller Jugendherberge wieder bis an die Grenzen der Möglichkeiten ausgeschöpft. Es mussten sogar Absagen erteilt werden.

 

Das Thema „Nordsee - Trutz blanke Hans“ fand an dem schicksalhaften Wochenende 16./17. Februar statt, als vor 50 Jahren eine schwere Sturmflut über die Nordseeküste und Hamburg hereinbrach, Deiche zerstörte und viele Menschenleben forderte. Der Historiker Fiete Pingel vom Nordfriesischen Institut erzählte am ersten Abend sehr anschaulich darüber. Er erinnerte auch an die große „Mandränke“1362, und wusste – Kindgerecht aufbereitet -  Interessantes zu berichten über den Deichbau damals und heute.

 

Die Mädchen und Jungen brachen am folgenden Vormittag mit dem Bus nach Dagebüll auf um sich vor Ort umzusehen. Bei pustigen Nord-Westwinden und reichlich Feuchtigkeit von oben unternahm die Gruppe eine Deichwanderung. Mit der richtigen Kleidung ausgestattet waren die Kinder bei bester Laune. Sie staunten nicht schlecht, als sie erfuhren, dass Dagebüll-Dorf früher eine Hallig war. Die auf Warften gebauten Häuser zeugen  noch heute davon. Nachmittags führte ein Bus die Mädchen und Jungen mit ihren Begleitern nach Büsum zur „Sturmflutwelt blanker Hans“. Die 62er Sturmflut wird dort sehr realistisch nachgestellt.

 

 „Man sitzt in einem Wohnzimmer und plötzlich dringt da Wasser unter der Tür durch“, erzählten die Kinder. „Das war ein tolles Erlebnis“, fügte die neunjährige Joke Anna Autzen hinzu, die den Besuch in Büsum am eindrucksvollsten fand. Die elfjährige Nina Sönnichsen, die zum ersten Mal eine Freizeit vom Nordfriesischen Verein miterlebt hat, war vom Malen mit der Kunstpädagogin Mechthild Gransow vom Emil Nolde Museum begeistert. Im Seminarhaus „Haus Hülltoft“ entstanden beeindruckende Bilder zum Thema „Sturmflut“. Philipp Gregersen und Malte Pohlmann, die schon öfter an den Freizeiten teilgenommen haben, hatten keine Hemmungen, mit kräftigen Pinselstrichen düstere Szenarien  zu kreieren. „Das bringt ziemlich viel Spaß hier“, räumte Philipp ein.

 

Müde und voller neuer Eindrücke kehrten die Kinder von ihren Tagestouren zurück in die Jugendherberge. Dort wartete ein reichhaltiges Abendessen auf die hungrige Gesellschaft. Anschließend wurde in friesischer Sprache gesungen, gespielt und vorgelesen. Neben Jessica Zemke und Oke Ertzinger waren erstmals zwei Kieler Studenten der friesischen Sprache von Dr. Alastair Walker – Hauke Heyen und Robert Kleih – als Betreuer mit von der Partie. Die Jugendfreizeit hat ihnen so gut gefallen, dass sie auf jeden Fall wieder mitmachen wollen.

 

Die Jugendfreizeiten werden finanziell gefördert vom Bundesbeauftragten für Minderheiten über den Friesenrat, Sektion Nord.

 

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Jugendfreizeit  "Rungholt"

für Friesenkinder von 8 bis 12 Jahren

vom 12.bis 14. April 2012

auf der Insel Pellworm

                                     

  • Liebe Kinder !

    Bald sind Osterferien. Wir möchten Euch für die 2. Ferienwoche zu einer Freizeit in den Kinderhof nach Pellworm einladen.

    Wir haben uns in der letzten Jugendfreizeit im Februar an die großen Sturmfluten erinnert. 1362 die „Grote Mandränke" und 1962 die große Sturmflut in Schleswig-Holstein und Hamburg.

    Bei dieser Freizeit wollen wir auf die Insel Pellworm fahren. Pellworm ist durch die große Mandränke in seiner heutigen Form entstanden. Vor der Insel lag früher die berühmte Siedlung Rungholt, um die sich viele Geschichten ranken. Sie ist in einer Sturmnacht völlig zerstört worden und untergegangen. In den letzten Jahren hat man im Wattenmeer viele Überreste der Siedlung entdeckt und freigelegt. Man kann sogar nach Rungholt durch das Watt laufen.

    Wir wollen aber nicht nur die Geschichte Pellworms kennenlernen, sondern auf der Insel ein paar schöne Tage verleben.

    Die weitläufige Nordseeinsel (37qkm) mit bäuerlichem Charakter und landschaftlicher Schönheit eine Fülle interessanter Plätze, die wir vorwiegend mit dem Fahrrad erkunden und kennenlernen wollen.

    Himmlische Ruhe, überdurchschnittlich hohe Sonnenscheindauer, Natur pur und freundliche Gastgeber kennzeichnen dieses einmalige Paradies fernab vom Festland, genau das Richtige um auszuspannen, abzuschalten und zu sich selbst zu finden.

    Das Programm findet Ihr auf der nächsten Seite. Wir freuen uns auf Eure Anmeldung. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 20 Kinder begrenzt. Die Teilnahme richtet sich nach dem Eingang der Anmeldungen.

    Der Kostenbeitrag für jedes Kind beträgt 20 Euro. Bitte vorab kein Geld überweisen, sondern erst nach schriftlicher Bestätigung der Anmeldung

    Wir freuen uns auf Eure Anmeldung bis zum 3. April 2012 an die Geschäftsstelle.

  •  

    Programm

    Donnerstag, 12.04.2012

    Bis 08.45 Uhr Eintreffen in Klockries/Andersen Haus

    09.15 Uhr Abfahrt zum Fährhafen Strucklahnungshörn, Nordstrand. Dort Verladen des Gepäcks.

    10.40 Uhr Abfahrt mit Fähre nach Pellworm

    Ankunft 11.15 Uhr, Fahrt mit Bus zum Hafen. Dort Übernahme der Fahrräder.

    Mit dem Rucksack – Fahrradhelm ! – Fahrt zum Leuchtturm

    Picknick, anschließend Besichtigung des Leuchtturms

    Fahrt zum Kinderhof Pellworm, Beziehen der Zimmer

    18.00 Uhr warmes Abendessen

    Abends friesische Spiele, Singen bis Bettruhe.

    Freitag, 13.04.2012

    Nach dem Frühstück ganztägige Inseltour mit dem Fahrrad (Lunchpakete)

    Bei Regenwetter Besuch des Erlebnisbades

    18.00 Uhr warmes Abendessen

    Abends friesische Spiele, Singen, evtl. Bernsteinschleifen.

     

    Sonnabend, 14.04.2012

    Nach dem Frühstück Packen, Aufräumen, Gepäck auf den Anhänger laden

    Fahrradtour Solarfeld u. a. (Lunchpakete)

    Abgabe der Fahrräder am Hafen, Busfahrt zum Anleger

    15.45 Uhr Rückfahrt nach Nordstrand

    16.20 Uhr, Ankunft Nordstrand, Gepäck vom Anhänger holen

    16.30 Uhr Rückfahrt mit Bus zum Andersen Haus, Klockries

    17.30 Uhr Ankunft, Abholung durch die Eltern.

    Bitte mitbringen:

    Rucksack, Fahrradhelm (Pflicht), zweiteilige Bettwäsche (Kopfkissen und Bettbezug) oder Schlafsack, festes Schuhzeug (keine Gummistiefel), wetterfeste Bekleidung, Badesachen, Waschzeug und Handtücher, 5 Euro Taschengeld,

    Briefumschlag mit Impfausweis, Krankenversicherungskarte, ggf. Hinweise auf Allergien, Medikamenteneinnahme, Sonderkost.

    Eltern: Unbedingt die Badeerlaubnis auf der Anmeldung unterschreiben.

     

     

    Der Kinderhof

    Das Haus ist ideal für Kurz- oder Daueraufenthalte, für Schullandaufenthalte und Erholungsmaßnahmen. Insgesamt verfügt das Haus über 47 Betten in 10 Schlafräumen.


    Der Kinderhof liegt auf einem ca. 5.000 m²
    großen Grundstück

    Der Kinderhof wird immer nur von einer Gruppe gleichzeitig genutzt. Ihr werdet während Eures Aufenthalts also die einzige Gruppe sein. Somit können wir Eure individuellen Wünsche, z.B. Raumnutzung oder Essenszeiten berücksichtigen.

    Umgeben ist das Haus von einem großzügigen Freigelände. Es bietet Kindern viel Platz zum Spielen und Toben (z.B. Fußball oder Streetball). Ein Schuppen lädt zum Tischtennis- und Tischfußballspiel ein. Der Schuppen ist auch für Bastelaktivitäten gut geeignet. Grillen und Lagerfeuer sind nach Absprache auch möglich.

     

    Die Jugendfreizeiten des Nordfriesischen Vereins e. V. werden finanziell durch den Beauftragten der Bundesregierung für Medien und Kultur über den Friesenrat, Sektion Nord.

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    Übersicht Projekte 2012

     

    Datum

    Thema

    Ort

    2012 Projekt „Friesisch im Alltag" NF
    17.-19.02 Jugendfreizeit „Trutz blanke Hans" Niebüll
    März Trachten-Nähseminar Amrum
    25.03. Jahresversammlung Tanzleiterinnen

    1. 1. Tanzseminar

    Niebüll
    11.-14.04. Jugendfreizeit/Tanzseminar für Kinder der Tanz- und Trachtengruppen Föhr
    12.-14.04. Jugendfreizeit „Rungholt" Pellworm
    22.04. 2. Tanzseminar Niebüll
    20.05. 3. Tanzseminar Niebüll
    Mai ? Teilnahme am Kinderfest des FV Niebüll/Deezbüll Niebüll
    09.-13.07. Jugendfreizeit „Sommercamp 2012" Enge
    09.-14.07. Musicalwoche für Minderheitenkinder Knivsberg/DK
    22.-23.09. Jugendfreizeit „Hochseilgarten Eckernförde" Niebüll
    11.-14.10. Jugendfreizeit (Minderheitenbegegnung) Knivsberg/DK
    noch offen Jugendfreizeit „Söl´ring fuar Jungen" Sylt
    13.12. Weihnachtsbäckerei für Kindergarten- und Grundschulkinder (Friesisch-Gruppen) Niebüll
    30.11.-02.12. Brauchtumsseminar Niebüll
    Bis Ende März 2012 Digitalisierung friesischer Gedichte

    Projekt „Anthologie"

    Bredstedt/Kiel

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    Protokolle der Mitgliederversammlung

     

    NORDFRIESISCHER VEREIN E.V.

    Sitzung / Tagung: Mitgliederversammlung am 31.03.2012 im Hotel „Neuwarft", Dagebüll
    Teilnehmer: Gem. Teilnehmerliste (dem Original dieser Niederschrift beigefügt)

    Protokollführer: Wolf-Rüdiger Konitzki

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    TEXT

    BESCHLÜSSE

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    WER ?

    TERMINE

    1 Begrüßung durch die 2. Vorsitzende, Gudrun Fuchs.

    Gudrun Fuchs begrüßt die Teilnehmer, insbesondere den Ehrenvorsitzenden Hark Martinen, das Ehrenmitglied Nils Dahl, Fiete Pingel vom Nordfriisk Instituut und für die Presse Herrn Henner Heinrich von den „Husumer Nachrichten".

           
    2 Feststellung der Rechtmäßigkeit der Einladung und der Tagesordnung.

    Einladung und Tagesordnung waren form- und fristgerecht verteilt worden. Es gibt keine Einwände.

           
    3 Anträge zur Tagesordnung.

    Die 2. Vorsitzende beantragt, TOP 10 in 10 a: Ehrung Heinz Clausen und 10 b.: Vorschläge für Ehrungen zu untergliedern.

     

    Weitere Anträge liegen nicht vor.

     

     

    Die Versammlung genehmigt einstimmig die Änderung.

    4 Verlesen und Genehmigung des Protokolls der Sitzung vom 02.04.2011.

    Der Geschäftsführer verliest das Protokoll.

     

    Die Versammlung genehmigt einstimmig das Protokoll.

         

     

    5 Berichte.

    a. Die 2. Vorsitzende übernimmt den Bericht des 1. Vorsitzenden:

    · Bericht über die Kuratoriumssitzung des Nordfriisk Instituut,

    · Information, dass das nächste Treffen des Interfriesischen Rates vom 1. bis 3.6. in Westfriesland stattfindet,

    · Termine des Sommer-Instituts des Nordfriisk Instituut, dabei gemeinsame Aktivitäten mit der Stadt Husum,

    · Informationen über die ersten Planungen für die Mitgliederversammlung am 27.10., die anl. des 110-jährigen Jubiläums des NFV in Mildstedt stattfinden wird. FV Husum/ Rödemis will dazu ein Programm erstellen. Am Gründungstag, 23.08., schlug Wilhelm Sanders einen Empfang vor.

    · Bericht über die Bewilligung des Zuschusses des Landes Schleswig-Holstein für die Kulturarbeit des NFV, der diesmal in 4 Raten ausgezahlt wird,

    · Hinweis auf den Antrag des NFV an das Finanzamt Flensburg, die Gemeinnützigkeit weiterhin zu gewähren,

    · Mitteilung, dass der Vorstand beschlossen hat, aus organisatorischen und personellen Gründen nicht am Schleswig-Holstein-Tag teilzunehmen.

    b. Neues vom Friesenrat:

    Erk Hassold

    ·1 informiert, dass nach 1 ½ jähriger Nutzung des „Friisk Hüs" die erste Nebenkosten-rechnung mit positivem Ergebnis vorliegt

    ·2 berichtet über das vom Friesenrat durchgeführte KiTa-Projekt

    ·3 teilt mit, dass die Bundesmittel 2012 noch nicht genehmigt sind

    ·4 informiert, dass 2013 wieder ein „Musikwettstried" stattfinden soll

    ·5 bittet um zahlreiche Beteiligung an der nächsten Versammlung des Interfriesischen Rates 2012 und am Helgoland-Treffen 2013

    ·6 informiert, dass der SPD-Landtagskandidat Torsten Albig am 13.4. die Friesen besuchen wird

    ·7 berichtet vom Volksgruppenkongress in Klagenfurt und einem Minderheitenseminar in Tutzing.

    c. Informationen aus den Vereinen:

    ·1 Melf Paulsen informiert, dass im September das 30jährige Jubiläum des Heimatvereins Dagebüll begangen werden soll.

    d. Weitere Berichte:

    ·2 Es liegen keine Wortmeldungen vor.

           
    6 Vortrag Fiete Pingel, Nordfriisk Instituut, „Die kleinen Republiken" und Informationen zum EDV-Sprachkurs Friesisch.

    Fiete Pingel stellt zunächst den EDV-Sprachkurs „EDU-Nordfriisk" vor, den Internet-Nutzer aufrufen können. Dort stehen rund 100 Texte zur Auswahl.

    Er stellt dann das Forschungsprojekt „kleine Republiken" vor, zu dem zum Ende des Jahres 2012 ein Sammelband erscheinen soll.

           
    7 Haushaltsplan 2012.

    Eine zusammengefasste Version des Haushaltsplans liegt den Teilnehmern als Tischvorlage vor. Der Geschäftsführer erläutert Einzelheiten.

     

     

    Der Haushaltsplan wird einstimmig genehmigt.

         
    8 Jahresrechnung 2011.

    Eine zusammengefasste Version der Jahresrechnung 2011 liegt den Teilnehmern als Tischvorlage vor. Der Geschäftsführer erläutert Einzelheiten.

     

     

     

         
    9 Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstandes.

    Die Jahresrechnung 2011 wurde am 7. Februar 2012 von den Kassenprüfern Peter Christiansen und Alfred Thomsen überprüft. Alfred Thomsen trägt das Ergebnis vor. Kasse und Buchführung sind korrekt verwaltet und geführt worden. Es liegen keine Beanstandungen vor. Alfred Thomsen bittet die Versammlung, dem Kassenwart und dem Vorstand Entlastung zu erteilen.

     

     

     

     

     

     

    Die Mitgliederversammlung erteilt Kassenwart und Vorstand einstimmig Entlastung.

         
    10 a Ehrung Heinz Clausen, Friesenverein Pellworm.

    Heinz Clausen wurde vom Friesenverein Pellworm zur Auszeichnung mit der Ehrennadel des Nordfriesischen Vereins vorgeschlagen. Vorstand und Beirat des NFV haben der Verleihung zugestimmt. Gudrun Fuchs verliest die vom Vorsitzenden des Friesenvereins Pellworm, Sönke Mextorf, verfasste Laudatio und überreicht Heinz Clausen die Urkunde und die Ehrennadel. Heinz Clausen bedankt sich für die Ehrung und verspricht, sich auch weiterhin für die friesische Kulturarbeit einzusetzen.

           
    10 b Vorschläge für Ehrungen.

    Die 2. Vorsitzende bittet die Teilnehmer, Vorschläge für Ehrungen der Geschäftsstelle des NFV schriftlich mit Begründung vorzulegen.

           
    11 Projekte 2012.

    Den Teilnehmern liegt eine Übersicht der für 2012 geplanten Projekte als Tischvorlage vor. Der Geschäftsführer erläutert Einzelheiten.

           
    12 Diskussion über die mögliche Zusammenlegung der Jahresversammlungen ab 2013.

    Die 2. Vorsitzende berichtet, dass verschiedentlich der Wunsch geäußert wurde, nur noch eine Jahresversammlung durchzuführen, um Zeit und Kosten zu sparen. Die Versammlung diskutiert das Thema. Mehrheitlich besteht die Auffassung, bei zwei Versammlungen zu bleiben, um den Mitgliedern, die sich selten treffen, Gelegenheit zum Gespräch und Meinungsaustausch zu geben. Es soll aber geprüft werden, in der 2. Jahresversammlung kulturellen Fragen mehr Raum zu geben. Der Vorstand des NFV wird sich mit dem Thema auseinandersetzen.

           
    13 Sonstiges.

    a. Gudrun Fuchs informiert die Versammlung, dass Heinrich Bahnsen bei der nächsten Mitgliederversammlung am 27.10.2012 nicht mehr für das Amt des 1. Vorsitzenden kandidieren wird. Sie zitiert den von ihm an die Vereinsvorsitzenden gesandten Brief und bittet, sich Gedanken über einen Nachfolger zu machen.

    b. Albert Panten teilt mit, dass der SHHB aufgrund finanzieller Schwierigkeiten beabsichtigt, die Beiträge zu erhöhen. Er sieht darin die Gefahr, dass Vereine – auch unter Berufung auf die „Sonderregelung" für den NFV, dann austreten werden. Gudrun Fuchs weist darauf hin, dass der 1. Vorsitzende dem SHHB zum Thema Beitrag wiederholt ein Gespräch angeboten hat, auf das der SHHB aber noch nicht eingegangen ist.

    c. Elsche Carstensen stellt das von ihr herausgegebene Liederbuch mit deutschen, friesischen und plattdeutschen Texten vor. Das Buch kann bei ihr oder im Andersen Haus zum Preis von 25 Euro erworben werden.

    d. Albert Panten stellt bedauernd fest, dass mit dem gelöschten Zusatz im Vereinsnamen „für Heimatkunde und Heimatliebe" auch die Vermittlung dieser Werte durch den NFV nicht mehr stattfindet. Er unterstützt daher den Gedanken, die Herbst-Jahresversammlung verstärkt dem Thema friesische Kultur in allen Aspekten zu widmen. Er vertritt die Ansicht, dass der NFV hier eine erzieherische Aufgabe wahrzunehmen hat.

    In der Diskussion wird die Frage erhoben, ob der bestehende Schwerpunkt auf der Jugendarbeit richtig ist oder ob der NFV nicht vermehrt auf die ältere Generation eingehen sollte, bei der auch kulturelle und historische Defizite beständen. Es wird angeregt, sich im Vorstand mit diesen Fragen zu befassen.

    Weitere Wortmeldungen liegen nicht vor. Die 2. Vorsitzende schließt die Versammlung um 11.50 Uhr.

           

    Bredstedt, den 3. April 2012

     

    i.E. gez.    Gudrun Fuchs, 2. Vorsitzende

                    Wolf-Rüdiger Konitzki, Protokollführer

     

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    NORDFRIESISCHER VEREIN E.V.

    Sitzung / Tagung:  Jahresversammlung des Nordfriesischen Vereins e. V. am 19. November 2011 im „Andersen Haus“, Klockries.

    Teilnehmer: gem. Teilnehmerliste (dem Original dieser Niederschrift beigefügt).

    Protokollführer: Wolf-Rüdiger Konitzki

     

    TOP

     

     

    BESCHLÜSSE

    ZURÜCKST. / WIEDERVOR-LAGE

     

    WER ?

     

    TERMINE

    1

    Die Versammlung beginnt die Tagung mit dem gemeinsamen Lied „Ik wiitj me en lönj“

     

     

     

     

    2

    Eröffnung und Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, Heinrich Bahnsen.

    Der 1. Vorsitzende eröffnet die Versammlung um 14.00 Uhr und begrüßt die Teilnehmer. Besondere Grüße richtet er an die anwesenden Gäste aus der Politik, Vertreter anderer Verbände, Vereine und Institutionen, Ehrenvorsitzende und Ehrenmitglieder und die Vertreterinnen der Presse (namentliche Aufführung s. Anlage). Er bedankt sich beim Ostermooringer Friesenverein für die Nutzung des Andersen Hauses für die Jahresversammlung.

    Er erinnert an das Vormittagsprogramm und bedankt sich bei Bürgermeister Hauke Christiansen für die Führung durch Risum-Lindholm.

    Heinrich Bahnsen begrüßt besonders Malene Gottburgsen und gratuliert ihr zur Verleihung des „Emmi-Plattdeutsch-Preises“ durch den Landtagspräsidenten.

    Gegen Einladung und Tagesordnung gibt es keine Einwände. Es liegen keine Anträge zur Tagesordnung vor.

    Heinrich Bahnsen erinnert an die im vergangenen  Geschäftsjahr verstorbenen Mitglieder, namentlich Adeline Petersen und bittet um eine Gedenkminute.  

     

     

     

     


     

     

    3

    Grußwort des Vorsitzenden des Ostermooringer Friesenvereins, Hauke Friedrichsen.

    Hauke Friedrichsen bedankt sich für die Wahl des Andersen Hauses für die Tagung, vor allem aufgrund des 100jährigen Jubiläums seines Vereins und begrüßt die Teilnehmer der Versammlung.

     

     

     

     

    4

    Grußworte der Gäste.

    Kreispräsident Albert Pahl grüßt im Namen des Landrats und der Fraktionen des Kreistags und hebt vor allem die kulturelle Bedeutung des Nordfriesischen Vereins in einer globalisierten Welt hervor.

    Astrid Damerow, Mitglied des S-H Landtags grüßt auch im Namen der Minderheitenbeauftragten Caroline Schwarz und betont, dass der Landtag sich mit der Lage der friesischen Sprache, vor allem im Rahmen des Schulunterrichts intensiv befasst und dazu ein Expertengremium einberufen hat.

    Jörgen Jensen Hahn richtet Grüße der Friisk Foriining aus und betont die enge Verbundenheit mit dem Nordfriesischen Verein. Er wünscht sich vor allem eine künftige gemeinsame Jugendarbeit. Für das Nordfriisk Instituut grüßt Fiete Pingel, der noch einmal auf das laufende Projekt „Wer war der größte Nordfriese“ hinweist.

     

     

     

     

    5

    Verlesen und Genehmigung des Protokolls der Sitzung vom 06.11.2010.

    Der Geschäftsführer verliest das Protokoll.

     

     

    Das Protokoll wird einstimmig genehmigt.

     

     

     

    6

    Jahresbericht des 1. Vorsitzenden.

    Der Jahresbericht liegt den Teilnehmern als Tischvorlage vor. Der 1. Vorsitzende erläutert Details und Schwerpunkte der Vereinsarbeit im vergangenen Jahr. Er weist insbesondere darauf hin, dass es immer noch nicht gelungen sei, eine Tanzbeauftragte zu finden und appelliert an die Vereine, in ihren Reihen dafür zu werben. Heinrich Bahnsen gratuliert dem Ostermooringer Friesenverein zum 100jährigen Jubiläum und die erfolgreiche Vereins- und Kulturarbeit. 

     

     

     

     

    7

    Vortrag: „Ideologisch aufgeladen in der NS-Zeit, pragmatisch gefördert vom Programm Nord, beendet im Nationalpark Wattenmeer: Landgewinnung im Wandel“.

    Prof. Dr. Uwe Danker, Leiter des Instituts für Schleswig-Holsteinische Zeitgeschichte der Universität Flensburg hält einen mit viel Beifall aufgenommenen Vortrag. 

     

     

     

     

    8

    Kaffeetafel.

    Der angekündigte Auftritt der „Latje Loosche“ entfällt. Der Ostermooringer Friesenverein zeigt stattdessen eine Bilderschau zur Geschichte des Andersen Hauses.

     

     

     

     

    9

    Wahlen zum Vorstand.

    Die Amtszeit von Hauke Friedrichsen läuft turnusgemäß ab. Er wird vom Vorsitzenden zur Wiederwahl vorgeschlagen. Hauke Friedrichsen ist mit seiner Wiederwahl einverstanden. Weitere Vorschläge liegen nicht vor.

     

     

     

     

     

    Hauke Friedrichsen wird einstimmig wiedergewählt. 

     

     

     

    10

    Wahlen zum Beirat.

    Turnusgemäß endet die Amtszeit von Wilfried Bockholt, Hauke Christiansen, Friederike Lemor, Gerd Vahder,

    Dr. Alastair Walker und Helmut Wree. Alle haben sich mit ihrer Wiederwahl einverstanden erklärt. Weitere Vorschläge liegen nicht vor. Der Vorsitzende schlägt Wiederwahl en bloc vor.

     

     

     

     

     

     

    Die Versammlung ist mit der Wiederwahl en bloc einverstanden. Die vorgeschlagenen Beiratsmitglieder  werden einstimmig wiedergewählt.

     

     

     

    11

    Wahl eines Kassenprüfers.

    Für die ausscheidende Kassenprüferin Antje Bartels wird Peter Christiansen vom Ostermooringer Friesenverein als Nachfolger vorgeschlagen. Peter Christinansen hatte vorab sein Einverständnis erteilt. Auf Nachfrage des 1. Vorsitzenden gibt es keine weiteren Vorschläge.

     

     

     

     

     

    Peter Christiansen wird einstimmig zum Kassenprüfer gewählt.

     

     

     

    12

    Ehrungen.

    Dr. Ommo Wilts von der Wörterbuchstelle der Universität Kiel und Maren Petersen vom Ostermooringer Friesenverein werden vom 1. Vorsitzenden mit der Ehrennadel des Nordfriesischen Vereins ausgezeichnet.

     

     

     

     

    13

    Projekte 2012.

    Der Geschäftsführer zieht eine Bilanz der Projektarbeit 2010/2011 und informiert über die für die folgenden 2 Jahre geplanten Projekte.

     

     

     

     

    14

    Sonstiges.

    ·        Heinrich Bahnsen erinnert daran, dass der NFV 2012 110 Jahre alt wird. Die nächste Jahresversammlung sollte daher in Husum stattfinden. Der Termin wird Thema der nächsten Vorstandssitzung.

    ·        Fiete Pingel vom NFI stellt das Buch „Pastor Hansen – Pionier der plattdeutschen Verkündigung“ vor.

    ·        Uwe Sönnichsen lobt den Vortrag Prof. Dankers und weist darauf hin, dass in Nordfriesland immer noch 31,8 Kilometer Deich fehlen. Er schlägt aktikves Handeln des NFV vor. Der 1. Vorsitzende unterstützt diese Aussage.

    Weitere Wortmeldungen liegen nicht vor. 

     

     

     

     

    15

    Schlussworte.

    Der 1. Vorsitzende dankt den Teilnehmern und schließt die Versammlung um 17.00 Uhr. Die Tagung schließt mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Göljn, rüüdj än ween“.

     

     

     

     

     

    Bredstedt, den 29.11.2011     

     

                i.E. gez.

     

                Heinrich Bahnsen, 1. Vorsitzender

     

                Wolf R. Konitzki, Protokollführer